Kapuzinerkresse

Ursprünglich ist diese Pflanze in Süd- und Mittelamerika, vor allem von Mexico bis Mittelchile und Argentinien, angesiedelt. Der Gattungsname Tropaeolum ist vom griechischen Tropain abgeleitet was in etwa Siegeszeichen oder schildförmiges Blatt heisst. Der deutsche Name kommt daher, weil die Form den Kopfbedeckungen der Kapuziner Mönche ähnelt. Blätter, Knospen, Blüten und Samen sind essbar. Sie erinnern mit ihrem leicht pfefferigen Geschmack an die Brunnenkresse, deshalb kann sie auch als Gewürz verwendet werden. Bereits die Inkas nutzten die Kapuzinerkresse als Schmerz- und Wundheilmittel.

Durch die enthaltenen Senfölglykoside hat die Pflanze eine sehr breite antibakterielle, wie auch eine viren- und pilzhemmende Wirkung. Durch diese Eigenschaften kann sie bei Bronchitis, Sinusitis und ebenso bei Entzündungen der ableitenden Harnwege angewendet werden. Durch die lokale durchblutungsfördernde Wirkung, wird die Pflanze gelegentlich äusserlich angewendet, wie zum Beispiel bei leichten Prellungen und Muskelschmerzen.

In unseren "Frekacin Tabletten" ist unteranderem Kapuzinerkresse enthalten.